RPA passt, wenn
- ein altes System keine Schnittstelle bietet
- die Schritte immer exakt gleich ablaufen
- die Oberfläche sich selten ändert
- jede Abweichung ein Fehler sein soll
Vergleich
RPA klickt sich nach festen Regeln durch Oberflächen. KI versteht auch Texte und Dokumente, arbeitet aber mit Wahrscheinlichkeiten. Beides löst unterschiedliche Probleme.
| Kriterium | RPA | KI-Automatisierung |
|---|---|---|
| Arbeitsweise | Feste Regeln, immer gleiche Schritte | Erkennt Inhalte und ordnet sie ein |
| Eingaben | Strukturierte Daten und feste Masken | Auch Mails, PDFs und freie Texte |
| Ergebnis | Gleiche Eingabe, gleiches Ergebnis | Kann schwanken, braucht Kontrollen |
| Schwachstelle | Änderungen an der Oberfläche | Fehleinschätzungen bei Sonderfällen |
| Passt, wenn | Alte Systeme keine Schnittstelle bieten | Inhalte erst verstanden werden müssen |
Unsere Einschätzung
Stand Oktober 2026. Funktionen und Preise ändern sich, prüfen Sie den aktuellen Stand beim Anbieter.
RPA passt, wenn
KI-Automatisierung passt, wenn
Häufige Fehlentscheidung
Häufig wird RPA gebaut, obwohl das System eine Schnittstelle hat. Klick-Abläufe brechen bei jeder Änderung an der Oberfläche. Umgekehrt wird KI eingesetzt, wo eine einfache feste Regel zuverlässiger wäre.
Nein. Für feste Abläufe in Systemen ohne Schnittstelle bleibt RPA nützlich. KI ergänzt es dort, wo Inhalte verstanden werden müssen.
Feste Regeln liefern gleichbleibende Ergebnisse, solange sich nichts ändert. KI-Schritte brauchen Kontrollen und klare Grenzen.
Ja. KI liest zum Beispiel ein Dokument aus, feste Logik prüft die Werte und überträgt sie ins Zielsystem.
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